Markus Maria Winkler

Schauspieler, Sänger

Liebe, Kunst und schwarze Magie.

Das Leben des Johann Wolfgang von Goethe.

Die szenische Lesung mit Markus Maria Winkler.

Markus Maria Winkler, Johann Wolfgang von Goethe, Liebe, Kunst und schwarze Magie

Der Schauspieler, Sänger und Theaterproduzent, Markus Maria Winkler, stellt auf beeindruckende Weise das Leben des Johann Wolfgang von Goethe dar. Mit schauspielerischen Darstellungen der Werke des Schriftstellers, erlebt der Zuschauer  die bekannten Monologe Der Zauberlehrling, Ausschnitte aus Faust I und II, An den Mond, Prometheus, sowie einige Volkslieder, die bis heute erhalten sind. Markus Maria Winkler ist bekannt für seine spannenden, skurrilen und kurzweiligen Darbietungen. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche szenische Lesung. Herzerfrischender kann Theater nicht sein. Überzeugen Sie sich selbst. Sein neues Programm Liebe, Kunst und schwarze Magie - Das Leben des Johann Wolfgang von Goethe hat 2019 Premiere.

Künstler:

Markus Maria Winkler

Der gebürtige Wilhelmshavener Markus Maria Winkler war u. a. viele Jahre beim Tourneetheater Das Ensemble Jacob-Schwiers, sowie beim Südbayerischen Theaterfestival und bei den Sommerproduktionen des Festspielhauses München im Engagement. Mit seinem Schausplielkollegen Jürgen Wegscheider, gastiert er mit gemeinsamen aber auch solistischen literarischen Programmen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine große Leidenschaft neben dem Schauspiel ist die Musik. Mit seinem aktuellen musikalischen Programm Lieder-Karussell, ist er im ganz deutschsprachigen Raum erfolgreich auf Tournee. 2018 feierte Markus Maria Winkler sein 20jähriges Bühnenjubiläum. Für das kommende Jahr entwickelt er gerade seine neue Lesung Liebe, Kunst und schwarze Magie - Das Leben von Johann Wolfgang von Goethe. , ein Programm, dessen Themen jeden Menschen faszinieren. 

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe, geboren 28. 8.1749 in Frankfurt am Main und gestorben 22. 3. 1832 in Weimar, hat sich sehr für die Malerei interessiert. Nach dem Jura-Studium wird er in Weimar in den Adelsstand erhoben und bekleidet mehrere Ämter als Minister. Goethe pflegt viele Beziehungen zu Damen, die ihn gesellschaftlich und persönlich immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen, aber auch gleichzeitig Vorlage sind, für viele bekannte Werke, die er als Schriftsteller erschuf. Durch seine Italienreisen, lernte er viele weitere Facetten seines Lebens kennen. Seit dem widmet er sich nur noch der Kunst und der Schriftstellerei. Sein letztes Werk war Faust II. Johann Wolfgang von Goethe, der Vorreiter der Sturm und Drang Zeit hat viele Erkenntnisse für die Welt gesammelt. In der Medizin den Zwischenkieferknochen, in der Kunst den Farbkreis und in der Literatur das Spiel mit dem Teufel und allem was dazu gehört. 

Die wichtigsten Lebensdaten

28.08.1749 - Johann Wolfgang von Goethe wird in Frankfurt am Main geboren.

07.12.1750 - Goethes Schwester Cornelia wird ebenfalls in Frankfurt am   Main geboren.

Kindheit und  frühe Jahre - Goethe erhält fast ausschließlich von seinem Vater Privatunterricht. Die Familie pflegt den Umgang mit Frankfurter Künstlern;  Theater und Puppenspiel gehören zu den Freizeitinteressen. Goethes Phantasie wird durch Märchen der Mutter angeregt. In seinem Werk Dichtung und   Wahrheit gibt er diese Jugenderinnerungen wieder. Er entwickelt literarische Vorbilder wie Klopstock, liest die Bibel, Volksbücher, Robinsonaden und schreibt selbst erste unpersönlich Gedichte.

1765-1768 - Goethe studiert Jurisprudenz in Leipzig. Begegnungen mit  Annette Käthchen Schönkopf, Friederike Oeser und Susanna von Klettenberg. Buch   Annette, Die Laune des Verliebten (1767), Neue Lieder; Die Mitschuldigen (1768). Goethe verehrt Winkelmann und erhält Anregungen von dem Zyniker Behrisch. Desweiteren beschäftigt er sich mit dem Pietismus und der Mystik. Angeschlagener Gesundheitszustand Goethes.

1770-1771 - Goethe führt sein Studium in Straßburg fort. Er pflegt die Bekanntschaft zu Herder, Lenz und Friederike Brion, in die er sich verliebt hat. Es entstehen die Sesenheimer Lieder und das Heideröslein.

1771-1772 - Promotion zum Lizentiaten der Rechte. Goethe arbeitet als Advokat in Frankfurt und lernt Johann Heinrich Merck kennen, durch den er in den Darmstädter Zirkel der Empfindsamen mit Karoline Flachsland, Herders Verlobten, eingeführt wird. Goethe schreibt Wanderers Sturmlied.

1772 - Goethe lebt in Wetzlar und arbeitet als Praktikant am Reichskammergericht. Liebe zu Charlotte Buff, die später als literarische Vorlage der Charlotte im Werther dient. Er stellt Mahomets Gesang und den Götz von Berlichingen fertig. Beginn der Arbeit am Urfaust  (bis 1775).

1772-1775 - Goethe lebt wieder in Frankfurt. Begegnung mit Jacobi, Klopstock, Klinger, Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach. Goethe schreibt den Clavigo (1774) und Die Leiden des jungen Werther (1773). Mit dem Werther wird Goethe auch über die Grenzen Deutschlands hinaus   berühmt. Er unternimmt eine Rheinreise mit Johann Kaspar Lavater und Johann Bernhard Basedow. Folgende Gedichte entstehen: König von Thule, Ganymed, Schwager Kronos, Prometheus, An Belinden (alle 1774), Lillis Park, Auf dem See (beide 1775).

1773 - Goethe trifft Maximiliane von Brentano, geb. Laroche. Häufiges Zusammensein mit Dichtern des Sturm und Drang.

1775 - Schweizreise mit den Brüdern Stolberg, Besuch bei Lavater in Zürich. Goethe ist für kurze Zeit mit Lili Schönemann verlobt, dann reist er nach Weimar und trifft dort auf Charlotte von Stein, die er verehrt. Das Verhältnis ist geprägt von Sehnsucht und Entsagung. Er widmet ihr Briefe und einige seiner Gedichte. Die Beziehung dauert bis 1788 an.

1776 - Goethe wird Geheimer Legationsrat und tritt damit in den weimarischen Staatsdienst ein. Während der ersten zehn Jahre übt Goethe fast ausschließlich staatspolitische Tätigkeiten aus. Er arbeitet an   seiner Selbsterziehung, beginnt Tagebuch zu schreiben, betreibt Studien über   Natur, Botanik und Geologie. Er vollendet das Schauspiel Stella. Goethe pflegt eine enge Verbindung mit dem Herzog Karl August und der Herzoginmutter Anna Amalia sowie der Herzogin Luise. Bekanntschaft mit   Wieland, Musäus und Bode. Es erscheinen Wanderers Nachtlied, An den Mond, Die Geschwister.

1777 - Tod der Schwester Cornelia am 08.06. in Emmendingen. Goethe unternimmt eine Harzreise, bei der er den Brocken besteigt. Er schreibt das Gedicht Harzreise im Winter.

1778 - Einziger Aufenthalt in Berlin.

1779 - Zweite Reise in die Schweiz. Wiedersehen mit Friederike und Lili. Als Minister in Weimar untersteht ihm die Direktion der Weimarischen Kriegs- und Wegebaukommission.

1782 - Goethe wird  in den erblichen Adelsstand erhoben und erhält die Ernennung zum Kammerpräsidenten (Finanzminister), Umzug in das Haus am Frauenplan. Sein Vater stirbt. Arbeit am Torquato Tasso und am Gedicht Der Erlkönig.

1784 - Goethe entdeckt den Zwischenkieferknochen 

1785 - Goethe beginnt mit den botanischen Studien. 

03.09.1786 - Juni 1788 - Über Karlsbad, München, Venedig, Rom, Neapel, Sizilien und zurück über Rom, Konstanz nach Weimar führt Goethes ausgiebige Italienreise. Goethe trifft u.a. die Maler Angelika Kauffmann und Wilhelm Tischbein.

1787 - Goethe vollendet den Egmont und Iphigenie auf Tauris (in der klassischen Versfassung).

1788 - Nach seiner Rückkehr nach Weimar erfolgt der Bruch mit Charlotte von Stein und beginnt die Liebe zu Christiane Vulpius. Goethe pflegt die Freundschaft zu Wilhelm von Humboldt. Erneute Arbeit am Faust. Goethe lässt sich von allen Regierungsgeschäften entlasten.

07.09.1788 - Goethe begegnet zum ersten Mal Schiller in Rudolstadt. Dieses Treffen bleibt zunächst ohne Nachwirkung.

1788 - Beginn an der Arbeit zu Römische Elegien. Goethe betreibt morphologische und optische Studien (bis 1806).

25.12.1789 - Geburt des Sohnes August. Vollendung des Tasso.

1790 - Zweite italienische Reise nach Venedig. Anschließend Reise nach Schlesien und Besuch Schillers in Jena, welcher   ebenfalls ohne Nachwirkungen bleibt. Arbeit am Faust (Fragment), Versuch, die Metamorphose der Pflanzen zu erklären. Goethe beginnt mit seiner Farbenlehre. Abschluss der Römischen Elegien.

1791 - Goethe leitet das Weimarer Hoftheater (bis 1817). Er fördert das Ensemblespiel und lässt hauptsächlich die eigenen Werke sowie Werke Schillers, Shakespeares, Lessings, Schlegels, Voltaires u.a. aufführen. Fertigstellung der Venezianischen Epigramme. Beginn am Wilhelm Meister.

1792

Goethe nimmt am Feldzug gegen Frankreich teil.

1793

Er ist auch bei der Belagerung von Mainz zugegen.   Reineke Fuchs entsteht.

1794

Das Gespräch über die Urpflanze begründet die   Freundschaft mit Schiller, wobei Schiller den positiven Gedankenaustausch   eröffnet. In einem Brief vom 23.08.zieht Schiller die Bilanz der Existenz   Goethes und stellt seine eigenen Stärken, denen des anerkannten Meisters   gegenüber. Durch Schiller aktiviert Goethe erneut seine künstlerischen   Ambitionen. Ein lebhafter Briefwechsel beginnt, ein kulturelles   Reformprogramm wird entwickelt. Bekanntschaft außerdem mit Alexander von   Humboldt. Goethe schreibt an den Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter

1795

Aufenthalt in Karlsbad. Die Bände 1 und 2. von Wilhelm   Meisters Lehrjahren erscheinen.

1796

Die Bände 3 und 4. von Wilhelm Meisters Lehrjahren   erscheinen.

1797

Dritte Reise in die Schweiz. Zusammen mit Schiller gibt   Goethe die Xenien in Schillers Musenalmanach heraus. Er   arbeitet auf Drängen seines Dichterfreundes weiter am Faust

1798

Goethe schreibt Hermann und Dorothea. Das neue   Theater wird eingeweiht mit Schillers Wallenstein, den Schiller bis 1799 noch   mit kleinen Änderungen versieht. Mit dieser Aufführung beginnt die klassische   Epoche des Weimarer Theaters. Zusammen mit dem Kunstschriftsteller Johann   Heinrich Meyer gibt Goethe die Propyläen heraus.

1803

Die natürliche Tochter wird beendet.

1804

Goethe gründet die Jenaische Allgemeine   Literatur Zeitung.

1805

Tod Schillers. Goethe verfasst einen Epilog auf   Schillers Glocke. Im Alter freundet er sich mit dem Berliner   Komponisten Karl Friedrich Zelter (1758-1832) und dem Hallenser Altphilologen   Prof. Friedrich August Wolf (1759-1824) an.

1806

Goethe vollendet Faust I. und heiratet   Christiane Vulpius. Von nun an begibt sich Goethe jährlich zum Sommerurlaub   nach Karlsbad (bis 1819).

1807

Goethe arbeitet in der folgenden Zeit an Wilhelm   Meisters Wanderjahren, Band I. Begegnung und Liebe zu Minna   Herzlieb.

1808

Goethes Mutter stirbt. Auf dem Erfurter Fürstentag   begegnet er Napoleon I.  

1809

Die Wahlverwandtschaften. 

1810

Goethes Farbenlehre erscheint.

1811

Goethe vollendet sein autobiographisches Werk Dichtung   und Wahrheit. (4 Teile)

1814

Reisen an den Rhein. Liebe zu Marianne von Willemer.

1815

Goethe wird Erster Minister. Zu seinen Aufgaben gehört die   Oberaufsicht über die Anstalten für Kunst und Wissenschaft.  

1816

Christiane von Goethe stirbt. 

1817

Die Italienische Reise (2 Teile) erscheint. Goethe   legt die Leitung des Weimarer Hoftheaters nieder.

1819

Der West-östliche Divan wird veröffentlicht.

1819-1823

In den Sommermonaten reist Goethe zur Erholung nach   Marienbad.

1821

Johann Peter Eckermann wird von Goethe als Sekretär   eingestellt.  Die erste Fassung von Wilhelm Meisters   Wanderjahren entsteht.

1823

Goethe wirbt in Marienbad um die achtzehnjährige Ulrike   von Levetzow,  Marienbader Elegie.

1828

Herzog Karl August stirbt. 

1829

Der Faust I. wird in Braunschweig uraufgeführt.   Goethe schreibt an der erweiterten Fassung  von Wilhelm Meisters   Wanderjahren.

27.10.1830

Goethes Sohn August stirbt in Rom.

1831

Vollendung von Faust, der Tragödie Zweiter Teil

22.03.1832

Goethe stirbt in Weimar und wird in der dortigen   Fürstengruft beigesetzt.

1833

Faust II. wird gedruckt. 

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