Markus Maria Winkler

Schauspieler, Sänger, Tänzer

 Buschiaden... und andere Schmeicheleien

 Das literarische Schauspiel

mit Jürgen Wegscheider und Markus Maria Winkler   

 

 

Inhalt:

- Pressetext

- Künstlervita

- Kritiken 2022, 2020, 2019, 2016, 2015, 2014

- Gastspielorte 2008 bis heute

Pressetext:

Wilhelm Busch, 1832 - 1908, ist zweifelsohne der Klassiker des Humors. Mit seinen Geschichten und Gedichten sorgt er für Lachen bei Jung und Alt. Das Publikum erwartet eine breite Auswahl von Hänschen Däumeling, Max und Moritz, Die Fliege bis zur Kritik des Herzens und vielem mehr. Hinter seinen Versen und Geschichten verbirgt sich sehr viel Philosophisches und Weltkluges. Die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider stöberten in Buschs Schatztruhe und präsentieren Ausgewähltes aus seinem Schaffen. In schneller Folge servieren sie turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen.

Die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider arbeiten seit über 18 Jahren zusammen. Seit dieser Zeit brachten sie viele gemeinsame Produktionen auf die Bühne.

Markus Maria Winkler spielte beim Südbayerischen Theaterfestival, dem Tourneetheater Das Ensemble Jacob-Schwiers, dem Festspielhaus München und ist mit eigenen Theaterproduktionen bis heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Gastspielreisen.

Der Kärntner Jürgen Wegscheider spielte an Theatern in Frankfurt/Main, München und Essen und war regelmäßig auf Theatertournee. Mit seinen vorwiegend literarisch-kabarettistischen Programmen ist er in ganz Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs.

Künstler:

Markus Maria Winkler

Im Juni 1975 wurde der Schauspieler, Sänger und Tänzer, Markus Maria Winkler, in Wilhelmshaven an der Nordseeküste geboren. Er spielte beim Südbayerischen Theaterfestival, beim Tourneetheater Das Ensemble Jacob-Schwiers und am Festspielhaus in München. Mit seinem Kollegen Jürgen Wegscheider gastiert er mit eigenen literarischen Programmen im deutschsprachigen Raum, in Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als Charakterdarsteller reicht sein Repertoire von Musical und Travestie über klassische Gesangskonzerte bis hin zu modernen und klassischen Theaterrollen. 2022 feiert Markus Maria Winkler sein 25. Bühnenjubiläum.

Jürgen Wegscheider

Der Kärntner Jürgen Wegscheider spielte an Theatern in Frankfurt/Main, München und Essen und war regelmäßig auf Theatertournee. Mit seinen vorwiegend literarisch-kabarettistischen Programmen ist er in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs.

Wilhelm Busch

Kritik 2022:

  Salzgitter Tageszeitung 17. Januar 2022

Auf zweistündiger Wanderschaft im Stile von Max und Moritz

Reim, Witz und Spiel: Die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider machten dem Publikum im Kulturverein SteterKult mit ihren Streichen viel Freude. Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider verkörpern Max und Moritz.

Von Andrea Leifeld

Steterburg. Max und Moritz - wer kennt sie nicht? Aus der Feder des deutschen Dichters und Comic-Vaters Wilhelm Busch (1832 - 1908) stammend sind sie einfach unsterblich. Sonntagnachmittag gastierten sie auf Einladung des Kulturvereins SteterKult im evangelischen Gemeindehaus, dargestellt durch zwei größere "Lausbuben", die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider.

Mit "Buschiaden", solide verzurrt im humorvollen Reisegepäck, nahmen die Darsteller ihr Publikum mit auf eine gut zweistündige Wanderschaft voller Reim, Witz und darstellendem Spiel - in der Welt des Wilhelm Busch. Aber mit seinem gereimten Witz kam nicht nur der legendäre Altmeister zu Wort.

Denn "Buschiaden", so erklärte Jürgen Wegscheider, seien die Werke unterschiedlicher Autoren, die sich am Stil des großen Vorbilds orientierten.

Tatsächlich! Die sieben Streiche von "Maus und Molly" stammend aus der Feder eines Wilhelm Meiers: Scharf und spitz, doch ohne Tadel, versenkten sie die Nadel ... in einer Geburtstagstorte, füllten den Farbeimer mit Butter und die "Zwillinge im Hause Lorch, brachte der Storch" ... vertauschten sie gegen Puppen ... oh je, an so viel Unfug hätten die Ur-Lausbuben Max und Moritz sicher ihre Freude gehabt. Mindestens ebenso wie das Publikum in dem geräumig bestuhlten Gemeinderaum.

"Es ist unsere erste Veranstaltung seit ungezählter Zeit", wollte die erste Vorsitzende des Kulturvereins nicht klagen, sondern zuversichtlich in die kulturelle Zukunft schauen. Nur die 2G-Plus-Regelung mit Abstand, Lüftungspause und zusätzlicher FFP2-Maske am Platz hatte die Veranstaltung möglich werden lassen. Und weniger Gäste: Statt der gewohnten 80 Zuschauer reihten sich nur 45 Sitzplätze im Saal. 

Aber die, die kamen, waren treue SteterKult-Freunde zwischen Braunschweig und Salzgitter-Bad. "Die Reime von Wilhelm Busch zu hören, macht noch mehr Spaß als sie zu lesen", outete sich auch die Vorsitzende als echter Busch-Fan.

Und auch von dem bekannten Dichter gab es dann noch jede Menge zu hören: Froh und heiter, ging es mit dem Pfannekuchen weiter, mit Kopflosigkeit und Seelenwanderung: Es traf ihn der Schlag - er starb. Selbst einem bekennenden Busch-Kenner waren nicht alle Werke bekannt. Der oftmals schwarze Humor aber blieb herrlich.

Ohne Hilfsmittel und Bühnentechnik untermalten Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider ausdrucksstark die vorgetragenen Texte. Mit drei Zugaben endete der Abend. Und mit viel Applaus.


Kritik 2020:

Zuschauerstimmen:

Hoppegarten, August 2020

Mit einem grandiosen Programm und unendlicher Spielfreude zogen die beiden Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider am gestrigen Abend ein begeistertes Publikum in seinen Bann.

VON IRMGARD RAMPP

DIENSTAG, 25. FEBRUAR 2020 Oberallgäu - Kultur

Wenn Lügen Haare wären ... Komik Die Münchner Schauspieler Jürgen Wegscheider und Markus Maria Winkler amüsieren im Oberstdorf-Haus mit „Buschiaden und anderen Schmeicheleien“. Das Duo stellt dabei so manche Bezüge zur Gegenwart her

Oberstdorf - Als grandiose Darsteller brauchen sie kein aufwendiges Bühnenbild und keine große Maskerade für ihre höchst amüsante Mischung aus Theater und Lesung. Den Münchener Schauspielern Jürgen Wegscheider und Markus Maria Winkler reicht für ihr knapp zweistündiges Programm „Buschiaden und andere Schmeicheleien“ ein Tisch, zwei Stühle und ein Glas Wasser für die Gurgel. „Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit“: diesem Zitat von Wilhelm Busch (1832 1908) zufolge fühlten sich die zweihundert Zuhörer im OberstdorfHaus überaus behaglich. Denn auf einzigartige Weise verkörpern Winkler und Wegscheider in den furios gespielten Szenen die Charaktere der hintergründigen Gedichte und Erzählungen von Wilhelm Busch. Da vollführen die beiden Spaßvögel einen kurzweiligen und quietschfidelen Streifzug durch die teilweise grotesken Züge von Buschs Humor. War dieser doch ein scharfer Beobachter seines Umfelds. Und verpackte das Spießbürgertum mit seiner Selbstzufriedenheit, Doppelmoral und Frömmelei auf gnadenlose Weise in bitterböse Ironie, beißenden Sarkasmus und makabre Schadenfreude. So trieben Winkler und Wegscheider auf der Bühne allerhand verwegenen Schabernack. „Rickeracke! Rickeracke! Geht die Mühle mit Geknacke“. Max und Moritz mit ihren abgefeimten Streichen erwachten mit ausgefeilten, kabarettistischen Pointen zum Leben. Doch nach Buschs Geschichten sind nicht nur Lausbuben, sondern auch alte Tantchen zu manch Übeltätereien bereit. So sannen zwei von ihnen nach einem erbsengrünen Kleid als Geburtstagsgeschenk für Sophiechen. Wohlwissend, dass die Kleine diese Farbe nicht leiden kann: „… Der dritten Tante war das Recht, ‚ Ja‘ , sprach sie, ‚ mit gelben Ranken. Ich weiß, sie ärgert sich nicht schlecht – und muss sich auch noch bedanken‘ “. So manches Zitat von Wilhelm Busch würzte den Abend: „Wenn alles sitzen bliebe, was wir in Hass und Liebe so voneinander schwatzen – wenn Lügen Haare wären, wir wären rau wie Bären – und hätten keine Glatzen.“


Schierling. (il) Montag, 10. Februar 2020 ALLGEMEINE LABER-ZEITUNG

Von skurril bis nachdenklich

In schneller Folge servierten sie turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen aus Wilhelm Buschs Schatztruhe. Markus Winkler (li.) und Jürgen Wegscheider sorgten für einen unterhaltsamen Abend in der Marktbücherei rund um das Werk des großen Humoristen.

Die neue Büchereileiterin Sonja Schweiß durfte in der Marktbücherei Schierling rund 70 Gäste zur ersten Veranstaltung des Jahres begrüßen. Mit „Buschiaden und andere Schmeicheleien“ stand ein vergnüglicher und kurzweiliger Abend auf dem Programm. Und tatsächlich boten die Münchner Schauspieler Markus Winkler und Jürgen Wegscheider mit ihrem schauspielerischen Können und ihren hervorragenden rhetorischen Fähigkeiten Unterhaltung vom Feinsten.

Zum Auftakt gab es Gedichte und Zitate aus den Aphorismen Wilhelm Buschs, wobei besonders der Vers über „Fink und Frosch“ eine mahnende Botschaft an die unter Selbstüberschätzung leidenden Zeitgenossen übermittelte: Wer schnell auf einen Baum klettert, ist noch lange kein Vogel! Nachfolgend gab es einige Kostproben der angekündigten „Buschiaden“. Dabei handelt es sich allerdings nicht, wie von vielen vermutet, um Literatur von Wilhelm Busch, sondern um Nachahmerwerke. So zum Beispiel die Streiche von „Maus und Molli“ aus der Feder von Wilhelm Meier.

Die Streiche von „Maus und Molli“ Ähnlich wie bei „Max und Moritz“ gibt es auch hier sieben Streiche, die die Zuhörer zum ausgiebigen Schmunzeln brachten. Tante Dorothees Kuchen wird mit ihren eigenen Nähnadeln gespickt und somit die ganze Verwandtschaft nach dem Kaffeeklatsch außer Gefecht gesetzt. Große Verwirrung stiften Maus und Molli mit dem Austausch der Nachbarszwillinge durch Puppen. Und auch mit den lustigen Näharbeiten an Kissenbezügen, Röcken und Hosen machen sich Maus und Molly bei ihren Mitmenschen nicht gerade beliebt. Als sie in ihrem letzten Streich die Dorfwäsche im Wasser versenken wollen, landen sie als Haifischfutter im Meer und keiner der Dorfbewohn er weint ihnen eine Träne nach. Nun ging es aber mit

den Originaltexten von Wilhelm Busch weiter. In den Gedichten „Die Militärkommission“, „Mittagsruh“ und „Seelenwanderung“ wurden dem Publikum Eitelkeiten und andere menschliche Untugenden vor Augen geführt. Auch wenn die beiden Künstler ihren textsicheren Vortrag mit viel Situationskomik und spitzbübisch darboten, stimmten manche Stücke e twas nachdenklich. Nach dem pantomimischen Vortrag „Pfannkuchen und Salat“ waren die Gäste gut eingestimmt für eine kurze Pause bei Knabbereien

und Getränken. Anschließend gab es die Höhepunkte aus Wilhelm Buschs Schatzkiste. „Hänschen Däumling“ war bei den Zuhörern schon bestens bekannt.

Höhepunkte aus Buschs Schatzkiste Den Höhepunkt des Abends bildeten zweifelsohne „Max und Moritz“, wobei man viele Gäste dabei beobachten konnte, wie sie die Reime auswendig mitsprachen. Nicht viele Geschichten haben schließlich einen vergleichbaren generations

übergreifenden Bekanntheitsgrad. Mit der einmaligen Schauspielleistung, mit der die einzelnen Charaktere aus den Lausbubengeschichten dargeboten wurden, begeisterten Winkler und Wegscheider noch einmal das Publikum. Alle amüsierten sich köstlich über die Darstellung der Witwe Bolte, ihrer Hühner, des Lehrer Lämpels und anderer Protagonisten. Nach dem besinnlichen Gedicht „Abschied“ baten die Gäste um eine Zugabe und wurden mit weiteren Zitaten aus den „Aphorismen“ Wilhelm Buschs belohnt.


Ein akustisches Schmankerl in Adelheids Spargelhaus

3.2.2020 Erle (malu) Wilhelm Busch ist zweifelsohne der Klassiker des Humors. Am Freitagabend erlebten - und lachten viele Besucher in Adelheids Spargelhaus über seine Werke. Er ist auch heute noch bekannt bei Alt und Jung und erfreut mit seinen Reimen.

Unter dem Titel „Buschiaden… und andere Schmeicheleien“ erlebten die 70 Gäste auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld, mit den Münchner Schauspielern Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider ausgewählte Schmankerln aus der Schatztruhe von Wilhelm Busch.
Kleinere Zitate und Gedichte wie „Fink und Frosch“, „Der Frosch“ und „Die beiden Enten“ standen zu Beginn des Abends, um danach ausführlich die sieben Streiche von „Maus und Molly“ von Wilhelm Mayer oder „Lies und Lene“ von Hulda von Levetzow zu rezitieren. Auch hier ging es um den Unfug eines Zwillingspärchens. erklärten die beiden Komödianten dem erstaunten Publikum.

Busch wurde nach seinem Tod oft kopiert, was ihn aber nicht weniger erfolgreich machte, da seine Werke sehr umfangreich waren, erfuhren die Gäste.
Sehr textsicher, mit schauspielerischem Können begleiteten die beiden mit viel Situationskomik durch die Texte von Wilhelm Busch. Da blieb kein Auge trocken. Lebhaft und ausdrucksstark gaben sie ihren Figuren und Charakteren die angemessene Atmosphäre. Jürgen Wegschneider und Markus Maria Winkler hatten sichtlich Spaß an den Zitaten und Lebensweisheiten von W. Busch, so dass eine heiter-beschwingte Stimmung entstand.
„Hänschen Däumling“, sowie die Originalgeschichte von „Max und Moritz“ waren die humoristischen Höhepunkte des Abends. Bei der Beschreibung einen Pfannkuchen zu backen, bei dem der Speck in der Pfanne „pritschelt und prutschelt“, lief dem Zuschauer schon beim Zuhören das Wasser im Munde zusammen.
Da der berühmte Illustrator auch ein Menschenkenner war, gab es so manche Anekdoten, die auch heute noch ihre Bedeutung haben, die für das aufmerksam, amüsierte Publikum schön in Szene gesetzt wurden.


 Kritik 2019:

Mit vollem Körpereinsatz erweckten Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider die Geschichten von Wilhelm Busch zum Leben.

Lispelnde Sylphe und Boltes Hühner. Von Martin Herbaty

Neumarkt - Wilhelm Busch ist wohl der größte Klassiker des deutschen Humors. in "Buschiaden … und andere Schmeicheleien" präsentierten Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider am Freitag im Gewölbekeller der Residenz eine Auswahl seines Schaffens. In der szenischen Lesung im Rahmen der Reihe "Klangraum - Töne, Stile, Texte" erweckten sie Wilhelm Buschs bekannteste Figuren zum Leben und holten weniger bekannte Werke ans Licht. 

Busch-Gedichte wie die Begegnung von Fuchs und Igel oder jene von Fink und Frosch sprachen Markus Maria Winkler nicht nur mit verteilten Rollen, sondern holten deren Protagonisten auch mit Mimik und Gestik auf die Bühne. Die zu Wilhelm Buschs Markenzeichen gewordene "Moral von der Geschicht" ist meist eine ironisch-lakonische aufgeblasene Banalität - und bisweilen eine Wahrheit, die keiner gerne hören wollte, wäre sie nicht in Humor verpackt. 

Wenn "Die Militärkommission" eine Ode an die Schönheit krachend zerschellt oder in "Kritik des Herzens" der Blick in die Seele des selbst-zufrieden-bigotten Spießers geht, haben die ausgreifend spielenden Wegscheider und Winkler die Lacher auf ihrer Seite. Süffisant zelebrierten die zwei Schauspieler das Damenkränzchen in "Die erste alte Dame sprach..." Sie beratschlagen, wie sie der Nichte ein möglichst ungeliebtes Geschenk machen können, für das diese sich auch noch bedanken muss. 

Und manchmal sind die beiden bei ihrem Auftritt in Neumarkt mit Wonne albern: wenn etwa im "Hänschen Däumeling" Busch eine "lispelnde Sylphe" einführt, lispelt der Vortragende dann auch bei jedem Auftritt so derb, dass alle im Zuschauerraum losprusten. 

Der Höhepunkt des Abends war natürlich "Max und Moritz". Hier spielten Wegscheider und Winkler sämtliche Figuren einschließlich Witwe Boltes Hühnern - samt "bang und bänger" werdendem Gesang, den mal bellenden, mal wehklagenden Spitz und den Maikäfern, die Onkel Fritz ins Bett gestopft werden. Meta-Zitate inbegriffen.

Zum Ende wurde es erst melancholisch mit dem "Abschied", dann wieder humorvoll mit der Zugabe aus ausgewählten Aphorismen. Doch selbst hier war der Weg zum Galgenhumor nicht weit. Humor hat bei Wilhelm Busch schließlich auch der im Angesicht des Todes tirilierende Vogel auf der Leimrute. 

Kritik 2016:

Professionell, frisch und mit Herz

"Wilhelm Busch Abend" präsentiert vom Bendorfer Kulturverein

Kleeblatt Bendorf 17. April 2016

Bendorf. Mit einem kräftigen "Vorschussapplaus" wurden die Akteure des Programms, die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider, vom Publikum zum Einsatz gerufen.

Das Berghotel Rheinblick fungierte den Beiden als ideale Kulisse, zu Beginn bewirkte die Sonne im großen Saal eine schmeichelnd warme Raumfärbung, die sich mit einsetzender Dämmerung immer mehr in Richtung Abendrot veränderte und eine programmmatisch gut passende Atmosphäre schuf. Zahlreiche Liebhaber von Wilhelm Buschs Humor waren der Einladung des Bendorfer Kulturvereins gefolgt und freuten sich auf humoristisch geprägte Stunden mit "Ausgewähltem aus Wilhelm Buschs Schatztruhe und anderen Schmeicheleien".

Die seit Jahren an großen Theaterbühnen im deutschsprachigen Raum erprobten Akteure des Abends boten dann auch von Anfang bis Ende Genuss und Spannung in schauspielerisch glänzender Leistung. 2006 haben Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider zusammen die satirisch szenischen Lesungen zu Wilhelm Busch entwickelt, mit denen sie bis heute erfolgreich sind.

Beginnend mit Nachahmern von Wilhelm Buschs Max und Moritz, "Buschiaden" genannt, präsentierten sie bis zur Pause unter anderem die sieben Streiche von Maus und Molly, die als weibliches Pendant den Originalen Max und Moritz bis zu ihrem bitteren Ende in nichts nach standen. Von mit Nadeln gespickten Geburtstagstorten, über die durch Puppen ausgetauschten neugeborenen Zwillingen bis zu "umgeschneiderten" Kleidungsstücken, denen Eselsohren aus der Haube wuchsen, Hosen mit drei Beinen und Schürzen mit Bandwurmbändern und ähnlichem Unfug, kannte die Phantasie der weiblichen "Taugenichte" keine Grenzen. So kam es auch hier, wie es kommen musste und die Beiden fanden ein schlimmes Ende.

Nach der Pause ging es mit hohem Niveau mit dem Klassiker des Humors, Wilhelm Buschs weiter. Altbekannte Verse und Geschichten des großen Meisters, feinsinniges und turbulentes mit teilweise skurrilen Pointen wechselten in schneller Folge.

Die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider begeisterten mit ihrer sichtbaren Spielfreude, rezitierten Texte und spitzbübische Geschichten mit großem Charme und wurden dafür mit hoch verdientem begeistertem Applaus belohnt.

Die Erwartungen der Gäste wurden mehr als erfüllt, viele konnten die Texte mitsprechen, wobei auch lebhafte Erinnerungen an eigene Abenteuer mit Wilhelm Buschs Klassikern nicht auszuschließen waren.

 

Kritik 2015:

Amtzell,  2. Mai 2015

Nach Malerei, Musik und Kabarett hat der Arbeitskreis Dorfkultur in seinem Programm Literatur geboten. Da standen Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider mit ihren "Buschiaden und anderen Schmeicheleien" auf der Bühne im Alten Schloss.

Aber was sind eigentlich Buschiaden?

"Das sind Nachahmer von Max und Moritz", erklärte Wegscheider, bevor er gemeinsam mit Winkler die sieben Streiche von Molli und Maus von Wilhelm Mayer vorträgt. Und das so gekonnt, dass man den beiden an den Lippen hängt und nicht anders kann, als zu lächeln. Winkler kommt aus Wilhelmshaven, den Wegscheider aus Kärnten hat er in München an der Schauspielschule kennen gelernt. Dass sie die beide mit Bravour durchlaufen haben, ist zu spüren. Sie rezitieren die Texte überaus gekonnt, halten zwar wie ein Märchenerzähler ein Buch in den Händen, sind aber lückenlos textsicher. Beide haben ihre Bühnentauglichkeit schon in großen Theatern und klassischen Stücken bewiesen. Aber sie wollten etwas Eigenes. So stellten sie eigene Programme mit literarischen, humorigen und satirischen Texten zusammen. Seit 2008 touren sie mit Wilhelm Busch durch die Lande. "Von Sylt bis in die Schweiz, von der polnischen Grenze bis in den Ruhrpott", erzählt Wegscheider. "In Amtzell sind sie das erste Mal", fügt Winkler hinzu. Das passe hervorragend, denn Max und Moritz würden heuer 150 Jahre alt.

Busch ist nach wie vor ein Klassiker des Humors. Im Publikum saß sicher nicht einer, der bei "Max und Moritz, gar nicht träge, sägen heimlich mit der Säge, ritzeratze! Voller Tücke, in die Brücke eine Lücke" nicht gerne "Schneider Meck-Meck-Meck" gerufen hätte und sich an seine Kindheit erinnert fühlte. Obwohl sowohl Maus und Molli, als auch Max und Moritz böse endeten, "Ganz naturgemäß, nahm ein schlimmes Ende es", heißt es da, sieht man Winkler und Wegscheider doch den Spaß an den sieben Streichen an.

Beide haben einen sympathischen Schalk im Nacken. Sie zeigen mit Interpretationen weiterer Gedichte, dass Busch nicht nur Max und Moritz konnte, sondern sich in seinen Reimen auch Philosophisches versteckte. "Was wir in Hass und Liebe so voneinander Schwatzen; wenn Lügen Haare wären, wir wären rauh wie Bären und hätten keine Glatzen", rezitierte Winkler. Wegscheider zog ihm die Mütze vom Kopf und offenbarte zur Freude des Publikums dessen haarloses Haupt.

Kritik 2014:

Spitzbübisch, skurril und nachdenklich

Schwarzwälder-Bote, 29. 09. 2014

Bitz. Spitzbübische Geschichten und skurrile Alltagsbegebenheiten von Wilhelm Busch haben die Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider auf der Kleinkustbühne K3 in Winterlingen präsentiert.

Es war keine Busch-Lesung im üblichen Sinne, vielmehr griff das Schauspieler-Duo aus München tief in die Schatztruhe des virtuosen Verskünstlers und würzte die Geschichten und Reime mit kabarettistischen Einlagen und überraschenden Pointen, bissig und witzig zugleich. Immer wieder gern gehört und weltbekannt durch alle Altersklassen sind die Lausbubenstreiche von "Max und Moritz", und sie haben auch einige Nachahmer gefunden, die "Buschiaden". So dürfte die Mädelsgeschichte "Maus und Molli" von Wilhelm Mayer wesentlich unbekannter sein. Die sieben Streiche der bösen Mädchen entlockten den Zuhörern manches Schmunzeln. Aber wie auch Max und Moritz entgehen die beiden nicht ihrer gerechten Strafe und keiner weint ihnen eine Träne nach. Und so heißt es dann auch treffend nach dem bitteren Ende: "Nach einem Bösewicht sehnt die ganze Welt sich nicht".

Mit großen Büchern in der Hand warfen sich die beiden Schauspieler verbal die Bälle zu und bewiesen dabei große kabarettistische Spielfreude und Talent für Pointen. Die vereinzelten Anmerkungen der Schauspieller fügten sich nahtlos in den Vortragsabend ein, der mit Aphorismen von Wilhelm Busch endete und somit auch die andere Seite des großen Humoristen zeigte, der trotz - oder gerade wegen - seiner zurückgezogenen Lebensweise in einer kleinbürgerlichen Welt der Menschheit viele kluge Weisheiten hinterlassen hat.

Inspiriert vom Philosophen Arthur Schopenhauer offenbart er psychologischen Spürsinn für sämtliche Facetten menschlichen Seins und Scheins. Mit "Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt" bleibt nach dem Abend noch etwas zum Nachdenken.


Gastspielorte: 2008 bis heute

2022

SteterKult Evangelisches Gemeindehaus in Salzgitter-Steterburg,

2021

Kursana Domizil Schneeberg Haus Höhenweg, Kursana Domizil Meerane Haus Ost, Homeyers Hof in Garbsen, Alten- und Pflegeheim St. Martin Ochtendung, KWA Parkstift Aeskulap in Bad Nauheim, K+S Seniorenresidenz Zwickau, Bürgerzentrum Büdelsdorf, Förderverein Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg e. V., Zeller Kultur e. V. Radolfzell, 

2020

Kulturkreis Schloß Raesfeld, Kleine Kunst auf Wilhelmsburg in Hamburg, Marktbücherei Schierling, Oberstdorf-Haus der Kulturgemeinde Oberstdorf, GDA-Hildastift am Kurpark in Wiesbaden, Stadtteilbibliothek Ofenerdiek in Oldenburg, MGH-Haus der Generationen in Hoppegarten, Wohnstift Karlsruhe Residenz Rüppurr in Karlsruhe, Homeyers Hof in Garbsen, Compassio Seniorendomizil Haus Raphael in Reichertshausen,

2019

Senioren- und Pflegeheim Buchloe, Kulturcantina in Landau in der Pfalz, AHA Seniorenresidenz Draupark in Villach Österreich, Wir:zhaus in St. Radegund Österreich, Stadtbibliothek in Neumarkt in der Oberpfalz, Hof Kleiberg in Wiefelstede, Galerie Spandow in Berlin, Kultur.werk.statt in Neustadt bei Coburg, Kulturbrunnen Algermissen, 

2018

Villa Hafner in Maria Lankowitz Österreich, Grabenmühle in Einöd / Dietramszell, Haus der Begegnung in Berg am Starnberger See, Speicher-Café Wohnkultur in Wanderup, Ortsamt Horn-Lehe in Bremen, Kulturtreff 69 in Heimbach, Kurhaus in Wyk auf Föhr, Kultur am Putzenstein in Thurnau, Kursana Residenz in Hamburg, Schloßsaal Bad Bramstedt, Kursana Residenz in Prien am Chiemsee, Kleines Privates Lehrinstitut Derksen in München, Tertianum Residenz in Zollikerberg in der Schweiz, Hofspielhaus München, Kulisse Altenburg, 

2017

Speicher-Café & Wohnkultur in Wanderup, Neues Schauspielhaus Uelzen, KWA Stift im Hohenzollernpark Berlin, Alte Kirche Quedlinburg, Angerscheune e. V. in Petershagen-Eggendorf, Altes Amtsgericht in Petershagen, Erica-Fuchs-Haus Museum in Schwarzenbach an der Saale, Kleiner Saal der Bad Griesbach Therme in Bad Griesbach, Kräutergarten Bürgertreff in Albstadt, Alte Schulscheune in Diensdorf-Radlow, Herzoglicher Kasten in Neumarkt St. Veith, Bildungshaus Jägermayrhof in Linz Österreich, Das Kult in Braunschweig, Kubi in Cuxhaven, Vintage Coffee & Books in Reinbek, Palais Kunst- und Kulturkreis in Rastede, Reichshofsaal in Lustenau Österreich, Café Bricklebrit - Alte Kelter in Walheim, Villa Teresa in Coswig, 

2016

Tertianum Residenz Meilen in der Schweiz, ASZ Obergiesing München, Forum Mindelheim, Kultur Stadl Vilgertshofen, Villa von Issendorf Kulturkreis Himmelpforten, Seniorenresidenz Neugraben in Hamburg, ASZ Altstadt München, Berghotel Rheinblick Berndorfer Kulturverein e. V. in Bendorf am Rhein, Kursana Villa Wiesbaden, GDA am Zoo in Frankfurt am Main, 14. Itzehoher Kulturnacht in Itzehoe, Kolpinghaus Buchloe, Schloß Sassanfahrt in Hirscheid, Tertianum Residenz Berlin, Residenz Kassel-Wilhelmshöhe, Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking am Starnberger See, Ehemalige Synagoge Kultur in Schweich e. V., Katholisches Gemeindezentrum in Bad Boll, Schmeissers Scheune in Nierstein-Schwabsburg, Rollmops-Theater in Villingen-Schwenningen, Tertianum Residenz Huob in Pfäffikon/SZ in der Schweiz, Hellas Theaterclub in Dannenberg, Kultur Schusterei im Kino in Barmstedt, DKV Residenz in der Contrescarpe in Bremen, GDA Wohnstift Hannover-Waldhausen, Café Frieda auf der Insel Poel, Kröpeliner Mühle in Kröpelin, GDA Residenz im Schwiecheldthaus in Goslar, Stadtbibliothek in Wilhelmshaven, Café Röhren in Paderborn, Westerhof-Café im Stieler-Haus in Tegernsee, 

2015

Freiraum Münsing, Kultur im Festspielhaus in Wittenberge, Altes Schloß Amtzell, Kreiskulturhaus Seelow, Senioren- und Betreuungszentrum Am Schwanenteich in Stendal, Hotel in Wingst, Café Aubinger Herzl München, Seniorenverein DRK Schwedt, GDA Wohnstift Göttingen, Hotel Allmanns Kroog in Sterup, Klinikum Penzberg, Festsäle Fricke in Lehrte, Café K in Berlin, Hotel Hohe Reuth in Bocka, Die Fabrik in Sachsenhausen in Frankfurt am Main, Rathaus Kirchhatten, Kreismuseum Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg, Pusta-Stube in Bremen, Katholische Pfarrei St. Margaret in München, Seniorenresidenz an der Eyach in Balingen, Weingut Schmitt in Ilbesheim, Kleines Kulturforum Kulturbahnhof in Werdohl, Zelt im Park in Bad Bevensen, Bauernscheune in Reddelich, Seniorenzentrum am Goldborn in Homberg an der Ohm, GDA Wohnstift in Neustadt an der Weinstraße, Annes´s Keller in Neckarbischofsheim, Studio 16 in Traunstein, Haus der Begegnung in Ketzin, Hotel Hochschober auf der Turracher Höhe in Österreich,

2014

Café L´Amar in München, Roßstall-Theater in Germering,  Bad Boll, Zell im Wiesental, Neustadthalle in Neustadt in Sachsen, Stiftsterrassen in Kaufbeuren, Bad Vöslau in Österreich, Hotel Aldershoff in Wolfsberg in Österreich, Kursana Linz in Österreich, Seniorenzentrum Annerod in Fernwald, Seniorenzentrum Ederbergland in Frankenberg an der Eder, Seniorenzentrum Nordstemmen, Kulturtenne Damnatz, Holz Werk Eddelstorf in Altenmedingen, Das Kult im Exil Café Flora Gärtnerei Volk in Braunschweig, Gasthof zum Schwarzbachtal in Lohsdorf im Elbsandsteingebirge, Kleinkunstbühne K3 in Winterlingen, Wenzels Gartenwelt in Berlin, Leutloffs Wirtshaus in Zeuthen, Kursana München, Forum in Bad Hall, Lütt Jever Scheune in Ronnenberg, Kultur im Haltepunkt im Vareler Bahnhof, Hotel Zum Hirschen in Krottenbach bei Nürnberg, 

2013

KWA-Stift in Ottobrunn, Kreatives Atelier in Hausel in Belgien, Kursana Seligenstadt, Hotel Heidsmühle in Manderscheid, Kursana Oberursel, Tarverne Barreto in Eschbach, Schäftlarn, Seniorenzentrum Mirabell in Salzburg Österreich, Kursana in Prien am Chiemsee, KWA Kurstift in Bad Dürrheim, Kursana München, Haus auf dem Wimberg in Calv, Schloßkeller Windecken in Nidderau, Residenz Spandau in Berlin, Klinik Bavaria in Kreischa, Die Kulturfabrik der Arenz Kulturstiftung in Langewiesen, Curanum in Ulm, Kulturscheune Elbart in Freihung, Untergriesbach, Café Glücksgriff in Berlin, Breydin, Hotel Kleinolbersdorf in Chemnitz, Domicil Seniorenpflegeheim Heilbronn, Bad Schwartau, Kursana in Oberursel, Kursana in Wedel, Kursana in Reinbek, Kunstquell in Berlin, Bürgerhaus Gräfelfing, Apotheker Garten Bad Birnbach, 

2012

Hofcafé Hefele in Kaufbeuren, Hof-Theater in Wurmannsquick, Vereenshus in Zetel-Neuenburg, Culturladen in Clenze, Kulturforum in Lüneburg, Weimar, Culturclub Biebrich in Wiesbaden, Café im Kurpark in Bad Dürrenberg, Kurhaus in Bad Steben, Landgasthof Alter Wirt in Fahrenzhausen, Jutta´s Café in Ergoldsbach, Bürgersaal Fürstenried in München, Wohnstift Hallerwiese in Nürnberg, Koffer-Kulturkeller in Lahr, Tollwood Andechser Lounge in München, Keller 2 im Hofbräukeller in München, Erlebniswelten Naturgewalten in List auf Sylt, Musikschule Sittensen, Kursana Regensburg, Klosterbräustüberl in Schäftlarn, Tertianum Residenz in Konstanz am Bodensee, Kursana Villa in München, Im Alten Kuhstall in Nalbach, Alte Dorfschule in Augustfehn, Literafé in München, 

2011

Prinzregentgarten in München, Gasthaus Adler in Hohenstein-Meidelstetten, Rabenbühne in Filderstadt-Bernhausen, Giesinger Kulturcafé in München, Bürgerhaus Krone in Georgensgmünd, Wirtshaus Siebenbrunn in München, Creperie dù Ciel in Münster, Parkwohnstift in Bad Kissingen, Seehaus Riederau in Dießen am Ammersee, Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl, Mohr-Villa in München, Johanneshaus in Niefern-Öschelbronn, Kursana Villa Seniorenresidenz München, Gasthof zum Maurerwirt in Langwaid, Hotel Eisvogel in Bad Gögging, 

2010

Backhaus in Gaimersheim, Dornacher Wirtshaus in Dornach, Giesinger Kulturcafé in München, Gutsbräu Strasskirchen in Salzweg, Großweil, Würzburg, ´s Käthe Hus in Kehl-Bodersweier, Café Bistro Harmonie in Gröbenzell, Scala-Varieté in Fritzlar, Taubenhof in Cadenberge, Zimmertheater im Lockschuppen in Jever, Stadttheater Cöpenick in Berlin, Tanz- und Familiengaststätte Immergrün in Dresden, 

2008

Schloßcafé Fussberg in Gauting, Caipy´s in Assling, Hennerhof inSchliersee-Westhofen,


Stand: 2022

Markus Maria Winkler, Schauspieler | info@markusmariawinkler.de / 089-26 01 90 01   0163 20 98 261